So es beginnt also mein erster richtiger Tag in Singapur und das schon morgens um acht. Denn wir haben einiges an organisatorischen Dingen zu erledigen, die sehr zeitaufwändig sind. Als erstes mussten wir packen. Für mich nicht ganz so schwierig, denn ich hatte einen Rucksack und alles was ich da raus hab musste einfach wieder rein und fertig. Aber Carsten hatte hier seinen ganzen Hausstand den er irgendwie sortieren und zusammenpacken musste. Was kann hier bleiben, was stell ich bei einem Kollegen unter, was schicke ich mit der Post nach Hause und was nehme ich mit auf die Reise durch Malaysia? Etwa gute zehn Jahre später, zumindest fühlte es sich so an haben wir es dann geschafft und machten uns auf den Weg zur Post um ein Paar Schuhe, erworbene CDs und sonstigen Kram abzuschicken. Dazwischen hatten wir noch einen leckeren Frühstückssnack und haben uns dann auf den Weg nach Little India begeben, denn dort hatte Carsten vor meiner Ankunft ein Zimmer reserviert und wir mussten es noch schaffen vor elf Uhr einzuchecken.
Jetzt stand auf unserem straffen Programmplan ein Essen mit dem Chef Herr Ong. Erstmal wieder auf dem Gelände das richtige Büro finden, tausend Treppen auf und wieder ab steigen, den guten Mann abholen und dann ins Restaurant. Man bedenke bei der ganzen Sache, dass ich erst gestern hier angekommen und noch völlig geplättet bin. Es tut mir leid, ich dachte immer ich könnte mich wenigstens ein bisschen auf Englisch verständigen, aber das hier ist kein Englisch! Ich verstehe kein Wort, habe Angst alles falsch zu machen und habe mich dann für die Variante immer lächeln und winken entschieden. Das Essen war dann sehr lecker und ich habe auch immer mehr an enlischklingenden Wortklumpen verstanden. Carsten hatte sich ein Image als Vielfraß zugelegt und deshalb wurde der ganze Tisch mit Essensplatten zugedeckt um uns Deutschen auch satt zu kriegen. Arg hungrig war ich aber noch nicht, denn durch die Umstellung und den Jetlag war ich einfach noch zu durcheinander. Aber ich kann euch beruhigen Carsten hat alles ganz brav aufgegessen und Herr Ong hat wieder mal gestaunt was in seinen Schützling alles rein geht.
Der nächste Tagespunkt war das Auschecken des Appartements, das für das letzte halbe Jahr das zu Hause für unseren Ausreißer war. Danach folgten das Kennen lernen seiner Arbeitskollegen (alle sehr witzig), die Abgabe des Koffers bei Derrick seinem Lieblingskollegen und Saufkumpanen und das Verteilen der mitgebrachten Gastgeschenke.
Nach diesem aufregenden und anstrengenden hin und her gönnten wir uns erst einmal einen Fruchtdrink aus ganz frisch zubereiteten Früchten. Das war sehr lecker und eigentlich, neben Bier:) das Hauptgetränk während der ganzen Reise. Aber nicht zu lange ausruhen, die Tage sind kurz und wir wollen ja was erleben…
Mit Sack und Pack ging es dann nach Little India, dem indischen Stadtteil Singapurs, wie der Name das schon Verrät, in die Little India Lodge, unserer Unterkunft. Oh mein Gott. Da schlaf ich nicht. Ich will heim. Ich will nicht mehr reisen, ich will nicht mehr hier sein und ganz sicher schlafe ich nicht hier! Mir ist zum heulen zu mute und außerdem ist alles doof. Was uns da erwartet hat und das gleich in der zweiten Nacht: kleines, muffiges Zimmer, in dem nur ein Bett steht und wir nicht wissen wohin mit unseren Rucksäcken, Schimmel an den Wänden, kein Fenster, keine Lüftung und eine vermoderte Dusche in der Ecke. Wir hatten schon bezahlt und es war auch zu spät um sich noch nach was Neuem umzusehen. Aber eines steht fest, wenn ich hier schon schlafen muss, dann allerhöchstens eine Nacht. Also machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft für die nächste Nacht und haben auch nicht weit davon entfernt ein „Hotel“ gefunden. Ich habe die Zimmer genaustens inspiziert und von nun an war ich geheilt und jegliche Unterkunft war ein Traum. Also Hotel reserviert für morgen. Das ist natürlich kein Luxus, aber ein Bett in dem ich mir vorstellen kann zu schlafen und eine Dusche die ich auch benutzen würde.
Erleichtert sind wir durch die indischen Märkte gelaufen, aber das war mir nach diesem strapaziösen Tag einfach zu hektisch und so beschlossen wir durch Chinatown zu bummeln, wo es etwas entspannter und ruhiger zuging. Dort haben wir dann auch zu Abend gegessen und ich habe das erste Mal Popiah probiert, eine Art Frühlingsrolle. Diese war sehr lecker und Carsten entführte mich danach noch in eine Markthalle wo es frischgepressten Zuckerrohrsaft zu trinken gab. Wir schlenderten noch an einem schönen und riesigen Tempel vorbei tun tranken zum Abschluss noch Tigerbier an einer Straßenkneipe, um mich etwas zu betäuben, damit ich auch die Nacht überstehe. Bon Nuit!
Jetzt stand auf unserem straffen Programmplan ein Essen mit dem Chef Herr Ong. Erstmal wieder auf dem Gelände das richtige Büro finden, tausend Treppen auf und wieder ab steigen, den guten Mann abholen und dann ins Restaurant. Man bedenke bei der ganzen Sache, dass ich erst gestern hier angekommen und noch völlig geplättet bin. Es tut mir leid, ich dachte immer ich könnte mich wenigstens ein bisschen auf Englisch verständigen, aber das hier ist kein Englisch! Ich verstehe kein Wort, habe Angst alles falsch zu machen und habe mich dann für die Variante immer lächeln und winken entschieden. Das Essen war dann sehr lecker und ich habe auch immer mehr an enlischklingenden Wortklumpen verstanden. Carsten hatte sich ein Image als Vielfraß zugelegt und deshalb wurde der ganze Tisch mit Essensplatten zugedeckt um uns Deutschen auch satt zu kriegen. Arg hungrig war ich aber noch nicht, denn durch die Umstellung und den Jetlag war ich einfach noch zu durcheinander. Aber ich kann euch beruhigen Carsten hat alles ganz brav aufgegessen und Herr Ong hat wieder mal gestaunt was in seinen Schützling alles rein geht.
Der nächste Tagespunkt war das Auschecken des Appartements, das für das letzte halbe Jahr das zu Hause für unseren Ausreißer war. Danach folgten das Kennen lernen seiner Arbeitskollegen (alle sehr witzig), die Abgabe des Koffers bei Derrick seinem Lieblingskollegen und Saufkumpanen und das Verteilen der mitgebrachten Gastgeschenke.
Nach diesem aufregenden und anstrengenden hin und her gönnten wir uns erst einmal einen Fruchtdrink aus ganz frisch zubereiteten Früchten. Das war sehr lecker und eigentlich, neben Bier:) das Hauptgetränk während der ganzen Reise. Aber nicht zu lange ausruhen, die Tage sind kurz und wir wollen ja was erleben…
Mit Sack und Pack ging es dann nach Little India, dem indischen Stadtteil Singapurs, wie der Name das schon Verrät, in die Little India Lodge, unserer Unterkunft. Oh mein Gott. Da schlaf ich nicht. Ich will heim. Ich will nicht mehr reisen, ich will nicht mehr hier sein und ganz sicher schlafe ich nicht hier! Mir ist zum heulen zu mute und außerdem ist alles doof. Was uns da erwartet hat und das gleich in der zweiten Nacht: kleines, muffiges Zimmer, in dem nur ein Bett steht und wir nicht wissen wohin mit unseren Rucksäcken, Schimmel an den Wänden, kein Fenster, keine Lüftung und eine vermoderte Dusche in der Ecke. Wir hatten schon bezahlt und es war auch zu spät um sich noch nach was Neuem umzusehen. Aber eines steht fest, wenn ich hier schon schlafen muss, dann allerhöchstens eine Nacht. Also machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft für die nächste Nacht und haben auch nicht weit davon entfernt ein „Hotel“ gefunden. Ich habe die Zimmer genaustens inspiziert und von nun an war ich geheilt und jegliche Unterkunft war ein Traum. Also Hotel reserviert für morgen. Das ist natürlich kein Luxus, aber ein Bett in dem ich mir vorstellen kann zu schlafen und eine Dusche die ich auch benutzen würde.
Erleichtert sind wir durch die indischen Märkte gelaufen, aber das war mir nach diesem strapaziösen Tag einfach zu hektisch und so beschlossen wir durch Chinatown zu bummeln, wo es etwas entspannter und ruhiger zuging. Dort haben wir dann auch zu Abend gegessen und ich habe das erste Mal Popiah probiert, eine Art Frühlingsrolle. Diese war sehr lecker und Carsten entführte mich danach noch in eine Markthalle wo es frischgepressten Zuckerrohrsaft zu trinken gab. Wir schlenderten noch an einem schönen und riesigen Tempel vorbei tun tranken zum Abschluss noch Tigerbier an einer Straßenkneipe, um mich etwas zu betäuben, damit ich auch die Nacht überstehe. Bon Nuit!
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